Henkel weiß, was Frauen wünschen

Ich habe mir bei Henkel-Lifetimes eine Dosierhilfe für Waschmittel bestellt. Bei den Angaben zur Person gab es nicht die Möglichkeit, „Herr, Frau, Dr., Prof.“ oder sonstwas auszuwählen. Wozu auch?
Bezeichnend aber, dass die Sendung automatisch an Frau XY adressiert wird. Wenn jemand schon eine Waschmitteldosierhilfe bestellt, dann muss es sich dabei doch um eine Frau handeln. Aus Sicht der Markenprodukthersteller ist es also nach wie vor Frauensache: „Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann…“
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die aktuelle Fernsehwerbung für diverse Waschmittel, Haushaltsgeräte und und und. Frauen, die den Urlaub in Form von frisch gewaschener Wäsche gleich mit nach Hause nehmen. Ich halt’s im Kopp nich aus.
Ich bin sehr gespannt, wann ob sich an diesem Bild irgendwann etwas ändert. Werden wir die „klassische“ Rollenverteilung überhaupt überwinden? Meine Hoffnung schwindet.

Hier ist das Corpus Delicti:
Henkel weiß, was Frauen wünschen

Notes: 1

Aus aktuellem Anlass

Ja ja,
von wegen: „die Griechen“. Die Griechen werden genauso betrogen, wie wir auch. Schuld sind nicht die Griechen. Schuld an dem Sozialabbau, an der immer weiter auseinander klaffenden Schere, sind weder die Bevölkerung in Griechenland, noch in irgendeinem anderen Land, sondern die Marionetten der Regierungen (weil sie es mit sich machen lassen) und die Strippenzieher, die Wirtschaftsbosse, die Pharmalobbyisten, Hedge-Fonds-Gierlappen. Diejenigen, die sich auf Kosten vieler anderer maßlos bereichern.
Vielleicht hilft dies hier:

Den Kuchen teilen

Nachdem The Pirate Bay nun scheinbar endgültig geschlossen wurde, hat sich der in den Medien zum Jack Sparrow stilisierte1 Peter Sunde zusammen mit Linus Olsson ein neues Projekt überlegt, dass in meinen Augen einen Kompromiss darstellen soll, um damit die schwergewichtige Musik-, Film- und sonstwas-Industrie davon abzuhalten, keine übertriebenen und unberechtigten Geldbeträge von Musik-, Film- und sonstwas-Konsumenten mehr zu fordern.
Mit DDoS-Attacken scheint diesen geldgierigen Riesen nicht beizukommen zu sein.2
Also macht man es mit einer freundlichen Umarmung: umarmen und immer fester umarmen und immer fester…
Das neue Projekt heißt flattr und scheint grundsätzlich nach dem Prinzip des „digg it“ zu funktionieren: Was einem gefällt, kann „gevotet“3 werden und wird dadurch automatisch mit einem vorher festzulegenden Geldbetrag an den Urheber honoriert.
Ich finde, das klingt zunächst mal ganz charmant. Oder untergräbt das irgendwie die Idee von freier Information und freiem Austausch von Ideen (also Musik, Software etc.)?
Was haltet ihr davon?

  1. Artikel auf cnet.com: The Pirate Bay sees buried treasure in streaming video []
  2. Artikel zur Piratenbucht auf Wikipedia: The Pirate Bay – Wikipedia []
  3. Neudeutsch etwa für: abstimmen, dafürhalten. []

Politik… ähh: Profit in Hamburg

Ich hatte im vergangenen Winter ein wunderschönes Bild von meinem Weg zur Arbeit auf facebook hochgeladen. Nun hat sich dieses Bild jäh gewandelt. Den Vergleich „gestern-heute“ kann man hier betrachten:

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Wohlgemerkt, es ist ein und derselbe Ort (erkennbar am Mülleimer links und am schiefen Geländer rechts).

Hier zeigt sich wieder einmal ein schönes Beispiel, wie Politik in Hamburg (und das gilt natürlich nicht nur für Hamburg, sondern deutschlandweit) betrieben wird: an den Interessen, dem Wohl des Volkes vorbei und wider die Natur. Eine schöne Elbinsel haben wir da im Süden Hamburgs. Ja, aber die kann man noch schöner machen. Außerdem kann man da ganz viel hinbauen, und dann wird’s erst profitabel. Erstmal kommt dieses total unnötige Feuchtbiotop weg. Da kommt die Umweltbehörde hin, genau.
Die schöne grüne Elbinsel wird noch viel grüner und prächtiger, wenn man da eine Gartenausstellung hinplaniert, mhm.

Und das alles unter der Regierung eines schwarz-grünen Senats. Na, ihr kleinen grünen Heinzelmännchen? Prinzipien über Bord geworfen? Macht ist geil, gell?

Hier sind ein paar Hintergrundinformationen zum bunten Treiben der Profiteure und deren Widersacher zusammengestellt:

Hamburger Abendblatt:
Biotop muss Umweltbehörde weichen

IBA/IGS (Internationale Bauausstellung Hamburg/Internationale Gartenschau Hamburg):
Schauplatz Elbinsel
IGS 2013

Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e. V.:
Zukunftsplan für Wilhelmsburg

Das ist Knuspermagie

Und hier knuspert’s…

Piste im Skigebiet Kitzbühel

Notes: 7

knspr-ImgNote gefällt mir 🙂

Metaplan Vorlage

Ich habe eine Metaplanwand-Vorlage in Form einer .svg-Datei erstellt. Damit kann man schnell und einfach Metaplanwände gestalten, bevor man viel Papier und Karten unnötig verschmiert. Ich habe nämlich kein besonders gutes Vorstellungsvermögen für solche gestalterischen Dinge. Da ist es mir eine gute Hilfe, wenn ich die Zusammenstellung der Kärtchen vorher ausprobieren kann.
Wem es noch hilft, in meinem Materialienfundus steht’s zum Herunterladen bereit.

GMX hat den Schuss nicht gehört

Ich habe gerade mal wieder eine E-Mail an eine Handvoll (mehr nicht) Empfänger mit einem GMX-Account gesendet versucht zu senden. So, wie es schon 2006 (oder noch früher?) in diversen Foren aufgetaucht ist, bekam ich eine Fehlermeldung zurück:

####################################################################
# THIS IS A WARNING ONLY. YOU DO NOT NEED TO RESEND YOUR MESSAGE. #
####################################################################

Your message could not be delivered for more than 4 hour(s).
It will be retried until it is 2 day(s) old.

For further assistance, please send mail to postmaster.

If you do so, please include this problem report. You can
delete your own text from the attached returned message.

: delivery temporarily suspended: host
mx0.gmx.net[213.165.64.100] refused to talk to me: 421-4.3.2 {mx048} Too
many bad recipients. Are you an address harvester? Try again in 23 hour(s)
28 minute(s) 421 4.3.2 and see( http://portal.gmx.net/serverrules )

Diese Blockade ist wohl ursprünglich aus einem Konkurrenzgebahren zweier großer Internetprovider, namentlich GMX und Strato, entstanden. ArtforotherPeople berichtete darüber im März diesen Jahres. Ich bin allerdings nicht Kunde von Strato (oder über ein paar Ecken dann doch wieder?) und es interessiert mich nicht, was da irgendwelche bekloppten #@!*zensiert für Animositäten ausleben. Aber schneidet sich GMX da nicht ins eigene Fleisch, wenn deren Kunden ständig zu hören bekommen, es könnten keine (oder allenfalls deutlich verspätet) E-Mails an sie versendet werden? Nein, offensichtlich nicht. Denn diese ganze Trauergeschichte — oder: eine dieser vielen Trauergeschichten aus der Welt des Internets — zieht sich schon seit Jahren hin.
Insofern bleibt mir eigentlich nichts anderes mehr übrig, als zu einem Boykott gegen GMX Freemail aufzurufen. Oder? Was soll das denn?

Mein grüner Daumen

Ich hätte nicht gedacht, dass ich solche Pflanzen hochziehen könnte. Bislang ist bei mir noch jede Blume, Pflanze etc. vertrocknet. Und nun dies:

no images were found


Die Kräuter sind oberlecker, fehlen jetzt noch die Früchte. Einlegegewürz habe ich auch schon am Start…