GMX hat den Schuss nicht gehört

Ich habe gerade mal wieder eine E-Mail an eine Handvoll (mehr nicht) Empfänger mit einem GMX-Account gesendet versucht zu senden. So, wie es schon 2006 (oder noch früher?) in diversen Foren aufgetaucht ist, bekam ich eine Fehlermeldung zurück:

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# THIS IS A WARNING ONLY. YOU DO NOT NEED TO RESEND YOUR MESSAGE. #
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Your message could not be delivered for more than 4 hour(s).
It will be retried until it is 2 day(s) old.

For further assistance, please send mail to postmaster.

If you do so, please include this problem report. You can
delete your own text from the attached returned message.

: delivery temporarily suspended: host
mx0.gmx.net[213.165.64.100] refused to talk to me: 421-4.3.2 {mx048} Too
many bad recipients. Are you an address harvester? Try again in 23 hour(s)
28 minute(s) 421 4.3.2 and see( http://portal.gmx.net/serverrules )

Diese Blockade ist wohl ursprünglich aus einem Konkurrenzgebahren zweier großer Internetprovider, namentlich GMX und Strato, entstanden. ArtforotherPeople berichtete darüber im März diesen Jahres. Ich bin allerdings nicht Kunde von Strato (oder über ein paar Ecken dann doch wieder?) und es interessiert mich nicht, was da irgendwelche bekloppten #@!*zensiert für Animositäten ausleben. Aber schneidet sich GMX da nicht ins eigene Fleisch, wenn deren Kunden ständig zu hören bekommen, es könnten keine (oder allenfalls deutlich verspätet) E-Mails an sie versendet werden? Nein, offensichtlich nicht. Denn diese ganze Trauergeschichte — oder: eine dieser vielen Trauergeschichten aus der Welt des Internets — zieht sich schon seit Jahren hin.
Insofern bleibt mir eigentlich nichts anderes mehr übrig, als zu einem Boykott gegen GMX Freemail aufzurufen. Oder? Was soll das denn?

Ein Gedanke zu „GMX hat den Schuss nicht gehört

  1. P. Crespi

    Von wegen Global Mail Exchange. Ich habe mich bereits darüber geärgert, dass ich im Ausland kein GMX Konto eröffnen konnte und nun bekomme ich ebenfalls von Zeit zu Zeit obige Meldung zurück, nachdem ich an GMX Adressen geschrieben habe. Die Frage „Are you an address harvester?“ ist schon haarsträubend. Warum nicht gleich „Gehören Sie einer terroristischen Vereinigung an?“. Eigentlich hoffte ich durch Einstellung meines E-Mail clients (kmail) das Problem beheben zu können. Wahrscheinlich habe ich für die Suche nach einer Lösung inzwischen mehr Zeit aufgebracht als für das Löschen von Spam in den letzten Jahren.

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