Schlagwort-Archive: Unerhört

Unerhörtes eben. Dinge, die einfach frech, unverschämt, unfassbar sind.

Henkel weiß, was Frauen wünschen

Ich habe mir bei Henkel-Lifetimes eine Dosierhilfe für Waschmittel bestellt. Bei den Angaben zur Person gab es nicht die Möglichkeit, „Herr, Frau, Dr., Prof.“ oder sonstwas auszuwählen. Wozu auch?
Bezeichnend aber, dass die Sendung automatisch an Frau XY adressiert wird. Wenn jemand schon eine Waschmitteldosierhilfe bestellt, dann muss es sich dabei doch um eine Frau handeln. Aus Sicht der Markenprodukthersteller ist es also nach wie vor Frauensache: „Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann…“
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die aktuelle Fernsehwerbung für diverse Waschmittel, Haushaltsgeräte und und und. Frauen, die den Urlaub in Form von frisch gewaschener Wäsche gleich mit nach Hause nehmen. Ich halt’s im Kopp nich aus.
Ich bin sehr gespannt, wann ob sich an diesem Bild irgendwann etwas ändert. Werden wir die „klassische“ Rollenverteilung überhaupt überwinden? Meine Hoffnung schwindet.

Hier ist das Corpus Delicti:
Henkel weiß, was Frauen wünschen

Notes: 1

Aus aktuellem Anlass

Ja ja,
von wegen: „die Griechen“. Die Griechen werden genauso betrogen, wie wir auch. Schuld sind nicht die Griechen. Schuld an dem Sozialabbau, an der immer weiter auseinander klaffenden Schere, sind weder die Bevölkerung in Griechenland, noch in irgendeinem anderen Land, sondern die Marionetten der Regierungen (weil sie es mit sich machen lassen) und die Strippenzieher, die Wirtschaftsbosse, die Pharmalobbyisten, Hedge-Fonds-Gierlappen. Diejenigen, die sich auf Kosten vieler anderer maßlos bereichern.
Vielleicht hilft dies hier:

Politik… ähh: Profit in Hamburg

Ich hatte im vergangenen Winter ein wunderschönes Bild von meinem Weg zur Arbeit auf facebook hochgeladen. Nun hat sich dieses Bild jäh gewandelt. Den Vergleich „gestern-heute“ kann man hier betrachten:

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Wohlgemerkt, es ist ein und derselbe Ort (erkennbar am Mülleimer links und am schiefen Geländer rechts).

Hier zeigt sich wieder einmal ein schönes Beispiel, wie Politik in Hamburg (und das gilt natürlich nicht nur für Hamburg, sondern deutschlandweit) betrieben wird: an den Interessen, dem Wohl des Volkes vorbei und wider die Natur. Eine schöne Elbinsel haben wir da im Süden Hamburgs. Ja, aber die kann man noch schöner machen. Außerdem kann man da ganz viel hinbauen, und dann wird’s erst profitabel. Erstmal kommt dieses total unnötige Feuchtbiotop weg. Da kommt die Umweltbehörde hin, genau.
Die schöne grüne Elbinsel wird noch viel grüner und prächtiger, wenn man da eine Gartenausstellung hinplaniert, mhm.

Und das alles unter der Regierung eines schwarz-grünen Senats. Na, ihr kleinen grünen Heinzelmännchen? Prinzipien über Bord geworfen? Macht ist geil, gell?

Hier sind ein paar Hintergrundinformationen zum bunten Treiben der Profiteure und deren Widersacher zusammengestellt:

Hamburger Abendblatt:
Biotop muss Umweltbehörde weichen

IBA/IGS (Internationale Bauausstellung Hamburg/Internationale Gartenschau Hamburg):
Schauplatz Elbinsel
IGS 2013

Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e. V.:
Zukunftsplan für Wilhelmsburg

GMX hat den Schuss nicht gehört

Ich habe gerade mal wieder eine E-Mail an eine Handvoll (mehr nicht) Empfänger mit einem GMX-Account gesendet versucht zu senden. So, wie es schon 2006 (oder noch früher?) in diversen Foren aufgetaucht ist, bekam ich eine Fehlermeldung zurück:

####################################################################
# THIS IS A WARNING ONLY. YOU DO NOT NEED TO RESEND YOUR MESSAGE. #
####################################################################

Your message could not be delivered for more than 4 hour(s).
It will be retried until it is 2 day(s) old.

For further assistance, please send mail to postmaster.

If you do so, please include this problem report. You can
delete your own text from the attached returned message.

: delivery temporarily suspended: host
mx0.gmx.net[213.165.64.100] refused to talk to me: 421-4.3.2 {mx048} Too
many bad recipients. Are you an address harvester? Try again in 23 hour(s)
28 minute(s) 421 4.3.2 and see( http://portal.gmx.net/serverrules )

Diese Blockade ist wohl ursprünglich aus einem Konkurrenzgebahren zweier großer Internetprovider, namentlich GMX und Strato, entstanden. ArtforotherPeople berichtete darüber im März diesen Jahres. Ich bin allerdings nicht Kunde von Strato (oder über ein paar Ecken dann doch wieder?) und es interessiert mich nicht, was da irgendwelche bekloppten #@!*zensiert für Animositäten ausleben. Aber schneidet sich GMX da nicht ins eigene Fleisch, wenn deren Kunden ständig zu hören bekommen, es könnten keine (oder allenfalls deutlich verspätet) E-Mails an sie versendet werden? Nein, offensichtlich nicht. Denn diese ganze Trauergeschichte — oder: eine dieser vielen Trauergeschichten aus der Welt des Internets — zieht sich schon seit Jahren hin.
Insofern bleibt mir eigentlich nichts anderes mehr übrig, als zu einem Boykott gegen GMX Freemail aufzurufen. Oder? Was soll das denn?

Klarmachen zum Ändern!

So langsam regt sich Widerstand: Der neue Gesetzesentwurf zur Sperrung von Webseiten mit (vorgeblichen) kinderpornografischen Inhalten — initiiert von Ursula von der Leyen und vorangetrieben von SPD/CDU — stößt mittlerweile auf breiten Widerstand!
Das ist meiner Meinung nach gut und richtig und unglaublich wichtig. Nachdem unsere großartige Regierungskoalition bereits angekündigt hat, die ePetition gegen dieses Gesetz (über 130 000 Mitzeichner) geflissentlich zu ignorieren (kennt man ja bereits aus der Politik), werden immer mehr Stimmen laut.
Ich möchte hier auf keinen Fall Parteipolitik betreiben. Ich möchte nur der Bitte derjenigen nachkommen, die den Protest im Netz tragen, durch Blog-Einträge auf diese politische und gesetzliche Schieflage aufmerksam zu machen.
Das tue ich hiermit gern. Besucht doch mal folgende Seiten und diskutiert darüber ausführlich mit euren Freunden, Nachbarn, Verwandten, Kindern. Es geht hier um das allmähliche Wegbröckeln unserer freiheitsstaatlichen und demokratischen Grundfeste.
Und es geht doch um Zensur: Piraten-Partei Hamburg
Die dreizehn Lügen der Zensurlula auf Netzpolitik.org
Verschiedene Meldungen auf heise online:
Bundestag verabschiedet Gesetz für Web-Sperren
Verschleierungstaktik
Schadensbegrenzung

edit:
Ich möchte dann noch auf Oliver Kels‘ Blog aufmerksam machen, der einen sich schnell verbreitenden Protestsong dazu veröffentlicht hat 🙂 Schaut’s euch an:
Zensi Zensa Zensursula

Auch eine schöne Alliteration

Dies habe ich irgendwann mal auf http://tagesschau.de gefunden. Es muss eine Meldung gewesen sein, als mal wieder ein Manager allzu dreist — also Beträge im zweistelligen Millionenbereich — unrechtmäßig beiseite geschafft hat und dies auch noch öffentlich wurde. Also ihr lieben Wirtschaftsverbrecher, Merkel lehrt euch das Fürchten!

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[Edit] Ich hätte auch schreiben können „Quelle: Internet“ 😉

Tja, so ist es wohl…

Hagen Rether ist einer der wenigen aktuell aktiven Kabarettisten in diesem Lande, die ich wirklich großartig finde. Er tritt, natürlich, auch in Neues aus der Anstalt im ZDF neben Georg Schramm, Urban Priol und weiteren guten Kabarettisten auf. Hier ist einer der vielen Mitschnitte eines seiner vielen Auftritte:
[flash]http://www.youtube.com/watch?v=q8jahsp260k&feature=related[/flash]

Was zum Teufel…

Hatte ich ja ganz vergessen online zu stellen: dieses Bild aus der Vigo, dem Blödsinnsmagazin für alle AOK-Verunsicherten.
Welches Kind findet das denn toll? Also gut, in der analen Phase… Aber trotzdem: ’n Packen Milch und ’ne überdimensionale Piraten-Kackwurst. Und wer zwängt sich in solche „Kostüme“? Studenten? Ich war jung und brauchte das Geld. Ja, klar.

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Die Uni Hamburg

Unsere großartige ‚alma mater‘ verweigert Menschen mit unixoiden PCs den Zugang zur E-Book-Ausleihe. „Aus technischen Gründen“, „leider“… Druff g’schisse!! So ein Blödsinn. Wenn etwas aus technischen Gründen nicht möglich ist, dann ja wohl mit Windosen. Nun stellt sich ja die Frage: Wieso ist es nicht möglich? Ist die Uni gekauft? Gibt es etwa Absprachen, die verhindern, dass andere als lizensierte und proprietäre Software von großen nahmhaften Firmen nicht zum Einsatz an der Uni kommt? Oder sind es einfach Ignoranz und Unbeholfenheit gepaart mit grenzenloser Unfähigkeit, die da zum Vorschein kommen? Kompetenz sucht man in diesem Saftladen wahrhaftig vergeblich. Forschung und Lehre werden zusammengekürzt und der Lächerlichkeit preis gegeben. Im krassen Gegensatz zu den wahren Begebenheiten steht das „Leitbild“ der Uni. Wo man sich auch umsieht: Überall herrscht der Dilletantismus (fragt mal einen Professor oder generell einen Dozenten, was er von STiNE hält). Lehre wird hier verhindert und systematisch attackiert. Ich leihe mir die Bücher aus der gesamten Republik zusammen. Jede Uni in Deutschland ist in der Lage, mir nahezu jedes Buch unbürokratisch zuzusenden. Die Uni HH hat viele wichtige Standardwerke nicht einmal einfach vorrätig. Es ist eine Schande!

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